Download Die Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland: Demografische, by Insa Cassens, Marc Luy, Rembrandt Scholz PDF

By Insa Cassens, Marc Luy, Rembrandt Scholz

Die sich seit der Wende in den neuen Bundesländern vollziehenden demografischen Veränderungen werden mit sehr großem Interesse verfolgt, gelten sie doch als einmalige Gelegenheit, die Wechselwirkungen zwischen veränderten gesellschaftlichen, sozialen und ökonomischen Rahmenbedingungen und demografischen Prozessen zu untersuchen. Gerade in den 1990er Jahren kam es in Ostdeutschland zu extremen Veränderungen in der demografischen Entwicklung, aber auch – für viele überraschend – zu sehr schnellen Anpassungsprozessen in Richtung der westdeutschen Muster. Wie sehen die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland heute aus? Ist die Annäherung bereits vollzogen bzw. bis wann können wir mit einer vollständigen Angleichung rechnen? Oder gibt es Anzeichen dafür, dass bestimmte Ost-West-Unterschiede bestehen bleiben? Aus verschiedensten Blickwinkeln geben die AutorInnen einen detaillierten Einblick in die Entwicklungen und analysieren deren gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung.

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Diese Personen werden nach Prüfung ihrer Zuzugsberechtigung gemäß Verteilungsschlüssel an die betreffenden Bundesländer verwiesen. Dementsprechend werden diese Personen in den Modellberechnungen, wie alle anderen Wanderungsfälle auch, zum Zeitpunkt des Zuzugs über die Landesgrenzen Niedersachsens als ein solcher betrachtet und zu einem späteren Zeitpunkt (der Weiterleitung in andere Bundesländer) als Fortzug berücksichtigt.

Für den neuen Gebietsstand müssen dementsprechend die bisherigen gemessenen demografischen Ereignisse rückwirkend korrigiert werden, um durchgängige Zeitreihen für den aktuellen Gebietsstand angeben zu können. Dies ist in einigen Bundesländern für die Jahre 1989 und 1990 noch nicht geschehen. 2 Alle weiteren Betrachtungen werden ohne Berlin vorgenommen. 3 Die demografische Alterung sollte deshalb gerade vor dem Hintergrund der Mortalitätsentwicklung nicht (wie so oft) als ein Indikator zur Vitalität einer Gesellschaft herangezogen werden.

Um beispielsweise den Einfluss der Sterblichkeit angeben zu können, werden die alters- und geschlechtsspezifischen Sterbewahrscheinlichkeiten des Jahres 1990 konstant gehalten, während alle anderen Parameter mit ihrer tatsächlichen Entwicklung in die Modellberechnungen eingehen. Ein Vergleich der Modellergebnisse mit den Beständen der amtlichen Fortschreibung lässt die Auswirkungen des jeweiligen isolierten demografischen Faktors (im konkreten Fall der Mortalität) erkennen. Die Differenz zu den Werten der amtlichen Fortschreibung zum Zeitpunkt t13 = 2006 zeigt die alleinige kumulierte Auswirkung des betrachteten Faktors an der Bevölkerungsentwicklung zwischen t0 = 1990 und t13 = 2006.

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